die suche

Charlotte Link "Die Suche"

Totale Düsternis - Dramen im Hochmoor Nordenglands: Ein verhungertes Mädchen, ein verhungerter Mann, eine verbotene Liebschaft, eine vorgetäuschte Liebschaft und noch eine Leiche. Das sind die kriminellen Zutaten, die Charlotte Link in ihrem Roman „Die Suche“ virtuos zusammengemischt hat. Schon der Klappentext verheißt nichts Gutes, aber gruselige Lesestunden: „Gnadenlos, Perfide, Abgründig“, so lautet die Empfehlung. Charlotte Link beherrscht für dieses Szenario eine saubere Sprache und verirrt sich nicht in literarische Bocksprünge. Die Geschichte ist sehr spannend zu lesen, aber nicht für empfindsame Gemüter. Auch Kritik am Buch? Oh ja: Charlotte Link frönt wieder ihrer Liebe an dicken Schmöckern. Über 650 Seiten lang dauert die Fahndung im Hochmoor. Wer das im Bett lesen möchte, dem sei zur Anschaffung eines Buchhalters geraten.

 

Schrecken der Vergangenheit


Details

  • Charlotte Link
  • Die Suche
  • Kriminalroman
  • Blanvalet
  • 650 Seiten